ZERBINETTA
In Richard Strausses “Ariadne
auf Naxos

In dieser Rolle war sie in ihrem Element. Sie identifizierte sich mit der Figur. Zerbinettas
Tragödie ist, dass alle Männer sie als Geliebte haben wollen; sie ist aber eigentlich kein
flatterhaftes Wesen, am liebsten würde sie heiraten und ein bürgerliches Leben führen.
Als Sylvia Geszty in München bei den Festspielen die Zerbinetta sang, schrieb ein Kritiker in der Süddeutschen Zeitung: “Es stand unter der Führung einer der besten Zerbinettas, die zu hören mir vergönnt war: Sylvia Geszty. Alle ihre Läufe, Sprünge, Roulladen und Trillerketten virtuos aussingend, machte sie ihre Monsterarie mit spielerischem Charme und größter Leggerezza zu einem köstlichen Wirbel und Kern-und Wendepunkt der Handlung.” Ernst Krause schrieb in seiner Kritik, schöner kann man sich gar nicht ausdrücken: Sylvia Geszty WAR Zerbinetta.